Mein Erkenntnisprozess seit 2008

- Stand 05.11.2009 - Quecksilber als Ursache für endokrinologische und neurologische Phänomene, u.a. Elektrosensibilität? - Quecksilber in Impfstoffen - Rolle von Kalzium und Metallen bei neurologischen Phänomenen

Informationen im Internet nutzt jeder auf eigene Verantwortung. Auch die auf dieser Website. Ich möchte empfehlen, beim Recherchieren in Google auch mal englische Begriffe zu verwenden. Wenn man z.B. eingibt "amalgam risk factor adhd" oder "mercury in vaccination" bekommt man eine Ahnung davon, dass Elektrosmog nicht der einzige Risikofaktor zu sein scheint für neurologische Auffälligkeiten bei Kindern und Erwachsenen, die sich in den letzten Jahren gehäuft haben. Also von Autismus, ADHS (englisch ADHD), Lernstörungen und andere Verhaltensstörungen über CFS - chronisches Müdigkeitssyndrom (chronic fatigue syndrome), Epilepsie-ähnliche Anfälle und MS bis zu ALS und Alzheimer.

Quecksilber in manchen Fischarten - siehe dazu unten den Link zur Website des BfR -, aus Amalgamfüllungen und aus Konservierungsmitteln in Impfstoffen scheint ebenfalls ein Risikofaktor zu sein. Ich habe bereits herausbekommen, dass der Impfstoff, mit dem ich im Jahr 2007 gegen Tetanus und Diphterie geimpft worden bin - Td-RIX von Glaxo Smith Kline - seit 2002 kein organisches Quecksilber mehr enthalten soll. Über die Verhaltensstörungen, die ich von früher Kindheit bis ins Erwachsenenalter hatte, und die man aus heutiger Sicht eindeutig als leichten Autismus bezeichnen kann, wundere ich mich nun auch nicht mehr.

Quecksilber ist sehr wahrscheinlich die Hauptursache für Elektrosensibilität. Dies ergibt sich aus vielen Fallbeschreibungen. Man könnte auch nicht beschliessen, das Quecksilber einfach aus den auffällig gewordenen Elektrosensiblen zu entfernen. Denn man nimmt an, dass Quecksilber im Gehirn eine biologische Halbwertszeit von 1 - 18 Jahren hat. Selbst, wenn man Amalgamfüllungen entfernt, kann es sein, dass das Quecksilber noch sehr lange weiterwirkt, das sich im Gehirn befindet. Ich kenne keinen Fall, wo die Elektrosensibilität wieder verschwunden wäre. Dagegen gibt es scheinbar Fälle, wo nach einer Amalgamentfernung MS- oder Alzheimersymptome verschwunden sind. Ausserdem haben Mikrowellen eine eigene gefährliche Wirkung, auch ohne den Faktor Quecksilber. Dies erkennt man bei den Versuchen mit Tieren und Zellkulturen.

Meine letzte Amalgamfüllung habe ich Ende März 2009 entfernen lassen.

Zum Thema CFS - Chronique Fatigue Syndrome - gibt es auch sehr viel im Internet, z.B. auch auf Wikipedia. Der typische Hintergrund und Verlauf von CFS, wie er beschrieben wird, gleicht meinem Fall fast bis aufs Haar: Erst eine oder mehrere länger andauernde Belastungen ( in meinem Fall: Quecksilber, Hartz IV, Eisenmangel, DECT-Strahlung aus anderen Wohnungen ), dann noch ein Infekt und schliesslich die chronische Müdigkeit - man wird bei jeder Art von Aktivität oder Belastung relativ schnell müde, nach jeder zusätzlichen Belastung dauert die Müdigkeitsphase länger - auch wenn die Blutwerte alle in Ordnung zu sein scheinen. Es wird vermutet, dass die Stressverarbeitung dauerhaft verändert ist. Es handelt sich um eine neurologische oder organische, keine psychische Erkrankung, auch wenn die Faktoren, die von aussen einwirken oder eingewirkt haben, u.a. psychisch belastende (gewesen) sein können.

In meinem Fall zeichnet sich aber ab, dass meine Müdigkeitssymptome im Jahr 2008 eine Reaktion auf Medikamente gegen Eisenmangel waren, die ich viele Monate lang genommen hatte, auch als der Ferritinwert sich schon normalisiert hatte. Die Extrasystolen ( Herzrhythmusstörungen ), die ich ein paar Wochen lang bemerkt hatte, sind unauffälliger geworden, eine Woche nachdem ich das Medikament probeweise abgesetzt hatte. Zwei Wochen nachdem ich das Medikament abgesetzt hatte, sind die Müdigkeitssymptome überwiegend verschwunden. Es kann sich also um Symptome einer Überdosierung gehandelt haben. Bei vielen Medikamenten ist es so, dass bei zu langer oder hochdosierter Einnahme dieselben Symptome erscheinen, die man eigentlich damit bekämpfen wollte. Inzwischen (2009) habe ich allerdings herausbekommen, dass Extrasystolen und Müdigkeitssymptome bereits nach der Einnahme von nur einer Kapsel Ferro Sanol auftreten.

Da im Oktober 2008 der Wert für das Parathormon zu hoch war, war ich inzwischen beim Endokrinologen. Dieser hat nach einer Blutabnahme einen leichten primären Hyperparathyreoidismus und eine euthyreote Hashimoto-Thyreoiditis diagnostiziert. Wenn man in Google "Hashimoto-Thyreoiditis" eingibt, findet man viele Informationen dazu. Über die Ursachen und Symptome können nur Vermutungen angestellt werden. Die Symptome können auch andere Ursachen haben. Man muss nicht unbedingt Symptome haben, und man kann Symptome haben, aber die Blutwerte sind normal. Als Ursachen werden genetische und Umweltfaktoren, wie z.B. Quecksilber, Stress, Infekt, vermutet, was bei mir zutreffen würde. Zu den möglichen Symptomen zählt eine verstärkte Wahrnehmung von Sinnesreizen, welches zu meiner Elektrosensibilität und der vom Neurologen festgestellten Hypersensibilität passen würde.

Die Pressemitteilung des BMU vom 20.02.2009 und die Warnungen in den Medien vor dem Verzehr von Thunfisch erhärteten meinen Verdacht auf einen direkten Zusammenhang zwischen Quecksilber und Elektrosensibilität: Fiel mir doch ein, dass ich in den Zeiträumen vor einer verstärkten Wahrnehmung von Elektrosmog jeweils ein- bis zweimal pro Monat eine Thunfisch-Pizza und/oder andere verdächtige Fischsorten gegessen hatte. Seit ich weniger Fisch esse, ist die Wahrnehmung des Elektrosmogs scheinbar schwächer geworden. Oder der Elektrosmog ist schwächer geworden: Mitte 2008 hatte ich einen Brief an alle Nachbarn geschrieben. Nachdem ich allerdings Anfang Januar 2009 eine Thunfisch-Pizza ( und andere verdächtige Fischsorten ) gegessen hatte, nahm ich den Elektrosmog vorübergehend wieder stärker wahr! Danach ist meine Elektrosensibilität wieder schwächer geworden. Inzwischen glaube ich allerdings, dass auch der hohe Calcium-Gehalt von Fisch diverse Symptome verstärkt hat. ( Anmerkung 2010: Letztere Information hatte ich aus dem Fernsehen entnommen, wo in Gesundheits- und Kochsendungen oft gesagt wird, um Calciummangel vorzubeugen, soll man statt Wurst und Fleisch ab und zu Fisch essen. Da geht es aber eher darum, dass Fisch Vitamin D3 enthält. Der hohe Histamingehalt von Thunfischprodukten war wohl die Hauptursache für meine Symptome nach dem Verzehr derselben. )

Soweit ich es verstanden habe, hat die Tatsache, dass von offizieller Seite vor allem vor Thunfisch gewarnt wird, damit zu tun, dass Thunfisch in Deutschland am meisten konsumiert wird. Im individuellen Fall können auch andere Fischsorten eine Rolle spielen.

Die Kombination der Faktoren Methylquecksilber aus Fisch und Quecksilberdampf aus Amalgamfüllungen scheint besonders gefährlich zu sein. Vereinfacht kann man sagen, je mehr Faktoren zusammenkommen, desto gefährlicher: Quecksilberbelastung der Mutter + Veranlagung + diverse Quecksilberbelastungen aus unterschiedlichen Quellen + Elektrosmog + Stress + Infekt + andere Schadstoffe usw. Daraus ergeben sich dann u.a. neurologische und endokrinologische Phänomene, die von früher Kindheit an, aber auch im Laufe des Lebens immer wieder neue Beeinträchtigungen verursachen, die dann wieder andere Symptome nach sich ziehen.

Quecksilber scheint in manchen Fällen auch epileptische Anfälle zu verursachen oder mit zu verursachen. Manche Elektrosensible bekommen Epilepsie-ähnliche Anfälle unterschiedlichen Schweregrades bei bestimmten Strahlungsarten. Ich erinnere mich, dass ich in der früheren Wohnung sehr selten einen sehr leichten Epilepsie-ähnlichen Anfall hatte - ein kurzes Zusammmenzucken des ganzen Körpers, das vom Gehirn ausging, in der Einschlafphase. Seit ich in der neuen Wohnung bin, also einer anderen Strahlensituation ausgesetzt bin, habe ich diese Anfälle nicht mehr. Allerdings hatte ich einen solchen Anfall, als ich bei Verwandten war - nachdem ich Aal und Thunfisch-Pizza gegessen hatte! In meinem Fall scheint also ein Zusammenhang zu bestehen zwischen einer gewissen Quecksilberbelastung zuzüglich einer bestimmten, ortsabhängigen Strahlensituation und leichten epileptischen Anfällen. ( Anmerkung 2016: Der hohe Histamingehalt von Aal und Thunfischprodukten war die Hauptursache für meine Symptome nach dem Verzehr derselben. )

12.10.2009 - RKI: Thiomersal in Impfstoffen . in: Epidemiologisches Bulletin 41/2009, S. 421 (19 von 24) . Mit Verweisen auf andere Quellen. ( Offizielle Grenzwert- Empfehlungen sind aus meiner Sicht mit Skepsis zu betrachten ).

20.02.2009 - BMU: Grünes Licht für weltweites Quecksilberverbot

10.09.2008 - BfR: Methylquecksilber ( Dokumente zu Fisch und Quecksilber )

20.06.2008 - FDA reverses its position on the safety of dental fillings

03.06.2008 - FDA - CDRH Consumer Information - Q&A on Dental Amalgam

10.11.2007 - Luxemburger Appell: Für ein schnellstmögliches Verbot von Quecksilber in Dentalmaterial

Amalgam: Eine Risikobewertung unter Berücksichtigung der neuen Literatur bis 2005 - PDF

Stern 01/2008 - Wenn Erschöpfung chronisch wird

Myalgische Enzephalomyelitis / Chronic Fatigue Syndrome : Klinische Falldefinition und Leitfaden für Ärzte - Ein Überblick über das Kanadische Konsensdokument - PDF

1996 - Amyotrophic lateral sclerosis - causative role of trace elements .Nippon Rinsho. 1996 Jan;54(1):123-8. [ Article in Japanese ] Yase Y. Research Center of Neurological Diseases, Kansai College of Oriental Medicine. Abstract in English.

"(...) It is postulated that chronic environment deficiencies of calcium and magnesium may provoke secondary hyperparathyroidism, resulting in increased intestinal absorption of toxic metals under the presence of excess levels of divalent or trivalent cations and lead to the mobilization of calcium and metals from the bone and deposition of these elements in nervous tissue. This hypothesis, called metal-induced calcifying degeneration of CNS, has been supported by experimental studies using several animal species."

Hier fällt jedenfalls ein Zusammenhang der Faktoren Calcium, Magnesium, Hyperparathyreoidismus, Metalle und deren Gelangen in das Nervensystem auf. Dadurch würde sich auch der Zusammenhang der Ferro-Sanol-Kapseln und der Quecksilberbelastung durch Fischkonsum mit Störungen meiner intellektuellen Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, körperliche Schwäche sowie Extrasystolen bei gleichzeitig festgestelltem primärem Hyperparathyreoidismus im Jahr 2008 erklären! Die Symptome waren nach Absetzen der Eisen-Medikamente deutlich schwächer geworden.

Seit Anfang März 2009 bestand eine auffällige Schwäche der Füsse beim Gehen, die ca. jeden zweiten Tag mich daran hinderte, weitere Strecken als bis zum Supermarkt um die Ecke zurückzulegen. An den Schuhen konnte es nicht liegen - da hatte ich schon alles optimiert: diverse Einlagen, Gesundheitsschuhe usw. Dieses Phänomen hatte ich auch in meiner Kindheit. Es kann sich um eine endokrinologisch bzw. medikamentenbedingte Muskelschwäche handeln. Ausserdem hatte ich immer noch mittelschwere Müdigkeitsphasen.

Am 04.06.2009 ist meine Schilddrüse und eine Nebenschilddrüse entfernt worden. Ca. drei Wochen später entwickelte sich wieder eine anhaltende Muskelschwäche in den Füssen und Beinen und eine Müdigkeit, die schlimmer als vor der OP war. Inzwischen kommt als wahrscheinlichste Ursache für diese Symptome die jeweils verordnete Vitamin-D3-Dosis in ihrer Auswirkung auf den Calciumspiegel im Zusammenwirken mit dem Hyperparathyreoidismus vor der OP und den Calcium-Tabletten seit der OP in Frage. Je höher die Vitamin-D3-Dosis war, desto auffälliger waren die Symptome. Je länger ich die Vitamin-D3-Medikamente nicht genommen habe, und je weniger ich von den Calcium-Tabletten genommen habe, desto geringer ist die Muskelschwäche und Müdigkeit. ( Anmerkung 2016: Eine Histamin-Intoleranz war die Ursache für die meisten Symptome im Laufe meines Lebens - und vor allem für die Symptome nach der OP! )

Meine Elektrosensibilität hat sich durch die OP und diverse Stoffwechselzustände nicht verändert. Anscheinend war tatsächlich nur die erhöhte Quecksilber- und Calciumbelastung von 2007 bis 2009 für die zusätzlichen Symptome verantwortlich. Je weniger calicumbedingte Symptome ich habe, desto deutlicher nehme ich wieder den Elektrosmog in meiner Wohnung wahr. ( Anmerkung 2016: Eine Histamin-Intoleranz war die Ursache für die meisten Symptome im Laufe meines Lebens - und vor allem für die Symptome nach der OP! )

Alle Symptome sind also echt: die einen sind durch Elektrosmog und mutmasslich Quecksilber bedingt, die anderen sind calciumbedingt. Die calciumbedingten Symptome überlagern zeitweise die Symptome, die durch den Elektrosmog verursacht werden. ( Anmerkung 2016: Ja, aber hinzu kommt eine Histamin-Intoleranz , die mein ganzes Leben lang die Hauptursache für die meisten Symptome war. )

Zu möglichen endokrinologischen Begleitfaktoren für Elektrosensibilität siehe in Google: "Hashimoto-Thyreoiditis" und "Hyperparathyreoidismus" und unter Deutsches Mobilfunk Forschungsprogramm (DMF): Untersuchung elektrosensibler Personen .