Tipps für Menschen mit Histamin-Intoleranz ( und Fructose-Intoleranz )

Siehe auch: Histamin-Intoleranz - schnell erkennen und handeln

- Stand: 22.04.2017 -

Ernährung
Unverträgliche Medikamente
Sonstiges

Ernährung

Nahrungsmittel, die ich einigermassen vertrage trotz extremer Histamin-Intoleranz und Fructose-Intoleranz

Diese Nahrungsmittel decken den gesamten Vitamin- und Nährstoffbedarf eines Erwachsenen (um die 50) ab.

Wer damit keine vollständige oder zufriedenstellende Symptomminimierung erreicht, kann zusätzlich noch ein Antihistaminikum nehmen. Fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker. Wägen Sie ab, was erträglicher ist - die Histamin-Intoleranz-Symptome oder die Nebenwirkungen des Antihistaminikums. Der Verstopfungswirkung können Sie mit der Aufnahme von mehr Flüssigkeit begegnen. Loratadin ist meist verträglicher als Cetirizin.

Da das Antihistaminikum nach der Einnahme zunächst extreme Müdigkeitssymptome verursacht, nehme ich es abends um 18:30 Uhr nach dem ersten Abendessen. Eine Halbierung der Tablette ergab noch extremere Müdigkeit, aber eine Halbierung der Wirkungsdauer - statt 17 Stunden nur 8 Stunden.

Ich benötige ein Antihistaminikum, um die oben genannten Nahrungsmittel überhaupt essen zu können in der benötigten Menge. Denn bei einer extremen Histamin-Intoleranz verursacht jedes Nahrungsmittel extreme Symptome, auch wenn es histaminarm und ballaststoffarm ist, denn der Darm produziert ständig Histamin.

Unverträgliche Medikamente

Niemand hat eine vollständige Liste aller Medikamente, die eine Histamin-Intoleranz irreversibel verschlimmern. Niemand hat eine vollständige Liste aller Medikamente, die nur die Symptome vorübergehend vestärken. Jedenfalls möchte ich hier eine eigene Liste angeben. Es ist auch wichtig, jedem Apotheker und Arzt bei jedem Anlass zu sagen, dass man eine Histamin-Intoleranz hat oder bei sich vermutet. Viele der genannten Medikamente verschlimmern irreversibel eine Histaminintoleranz und Fruktoseintoleranz. Manche verschlimmern nur vorübergehend die Symptome.

Sonstiges

Minimieren Sie jede geistige, psychische oder körperliche Belastung. Verteilen Sie Aufgaben auf mehrere Tage. Delegieren Sie soviel wie möglich. Vermeiden Sie eine starke Belastung der grossen Muskeln, also der Oberschenkel-, Rücken- und Bauchmuskeln. Machen Sie keine normale Bodengymnastik, sondern Sitzgymnastik. Vermeiden Sie Treppensteigen oder Fahrradfahren. Steigen, fahren oder laufen Sie nur ganz langsam, wenn es nicht zu vermeiden ist. Statt Joggen empfiehlt sich Nordic Walking - dabei werden die Fuss- und Beinmuskeln entlastet.

Ohne Gewähr - ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

Siehe auch: Histamin-Intoleranz - schnell erkennen und handeln