Erfahrungen

Seit 2005 habe ich mich mit Politikbereichen beschäftigt, von denen ich selbst betroffen war:

Eigentlich müsste man alle diese Bereiche in Anführungszeichen setzen, denn das System Arbeit und Soziales ist in Wirklichkeit ein monströser Verschiebebahnhof, das System Strahlenschutz schützt die Strahlen vor den Menschen, und das Gesundheitssystem versucht, auch Todkranke so lange wie möglich am Leben zu erhalten.

Gemeinsam ist diesen Systemen, dass sie massiv von wirtschaftlichen Interessen der jeweils dahinterstehenden Industrie beeinflusst sind.

Derjenige Teil der Bevölkerung, der dem System hinderlich ist, durch den die Schwachstellen des Systems sozusagen sichtbar werden, wird ignoriert, benachteiligt, diffamiert, ausgetrickst, bekämpft, unglaubwürdig oder lächerlich gemacht usw.

Also die Langzeitarbeitslosen, die Erwerbsgeminderten, die kritischen Intellektuellen und Wissenschaftler, die Atomkraftgegner, die Strahlenkritiker, die Elektrosensiblen, die Selbstbestimmten, diejenigen, die eine Histamin-Intoleranz oder andere nicht leicht erkennbare Krankheiten haben.

Dabei wird auch mit Hilfe von Psychiatern gearbeitet, die jeweils im Sinne des Systems ( Rentenversicherung, Hartz IV, Mobilfunk ) versuchen, das Verhalten und Aussagen des Betroffenen zu manipulieren und getürkte Gutachten zu erstellen. Ich habe selbst erlebt, wie ich erst meine aktuellen Symptome geschildert hatte und mir dann Suggestiv-Fragen anhören musste wie: "Warum wollen Sie nicht arbeiten?" Es wird versucht, einen als Simulant einzuordnen. Ich hatte jeweils einen fertigen Bericht dabei, den ich bei dem jeweiligen Psychiater abgeben konnte, so dass ich ihm einen Strich durch die Rechnung machen konnte - aber ich sah mich danach gezwungen, Faxe an verschiedene Stellen zu schreiben, in denen ich meine Aussagen für ungültig erklärte, die unter dem Einfluss von Suggestiv- und Provokativtechniken entstanden sind.

Das jeweilige System ist zäh - nach jahrelangem harten Kampf muss man feststellen: die Politiker haben Willensbekundungen von sich gegeben, es wurden ein paar Verordnungen umformuliert und die Parteiprogramme wurden optimiert. Das System Arbeit und Soziales hat eine 180-Grad-Wende von einem gesundheitsgefährdenden zu einem gesundheitsfördernden System beschlossen. Ob die Betroffenen etwas davon merken, muss sich erst zeigen. Die Deutsche Bahn hat neue Repeater in die ICE-Wagen eingebaut, damit die Handys schwächer strahlen. Und der Regelsatz wurde um ein paar Euro erhöht.

Man muss dauerhaften massiven Druck ausüben, um Veränderungen zu bewirken.

Seit Mitte 2007 habe ich zum Thema Mobilfunk / DECT recherchiert, die Medien beobachtet, Emails, Faxe und Berichte geschrieben. Es gibt zum Thema Mikrowellen - denn Mobilfunk- und DECT-Strahlen sind so was ähnliches wie Mikrowellen - eine ca. 80 Jahre lange internationale Forschung mit eindeutigen Ergebnissen. Die internationale Forschung und Warnungen von internationalen Wissenschaftlern werden in Deutschland ignoriert - jedenfalls in der PR - Bundesumweltminister Gabriel hatte im Juni 2008 erklärt, dass das deutsche Mobilfunkforschungsprogramm keine Gefahr durch Mobilfunk feststellen konnte.

Zeitgleich wurde eine internationale Studie veröffentlicht, aus der sich ergibt, dass wahrscheinlich Kinder, schon vor der Geburt, am meisten gefährdet sein könnten. Gabriel meinte, man müsse das nun noch weiter erforschen. Im Jahr 2010 wurde durch eine neue Studie das Ergebnis der Studie von 2008 bestätigt. Soweit ich verstanden habe, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind verhaltensgestört sein wird, um bis zu 50 %, wenn die Mutter während der Schwangerschaft ein Mobiltelefon benutzt hat und das Kind vor dem 7. Lebensjahr ebenfalls.

In anderen Ländern läuft es allerdings so ähnlich. In Schweden haben hunderte von Bürgern Jahre gebraucht, bis sie als behindert eingestuft wurden - es ging da besonders um diejenigen, die nach einer Amalgamentfernung in den 90er Jahren plötzlich elektrosensibel geworden waren. Dann konnten sie Anträge stellen auf die Optimierung ihrer Wohnungen bzgl. Elektrosmog. Aber natürlich nicht auf die Optimierung der Nachbarwohnungen ... Mit der flächendeckenden Verbreitung von Mobilfunk und Schnurlosgeräten haben sie nun keinen Ort mehr, wo sie normal leben können. Gleichzeitig sind viele andere Menschen dazugekommen, die auch elektrosensibel sind, es aber erst seit der Aufrüstung in Wohnungen und am Arbeitsplatz gemerkt haben.

Die Fallbeispiele aus Deutschland und z.B. aus den USA, die sich bei mir ansammmeln, unterstreichen alle Erkenntnisse, die ich auf dieser Website kommuniziere, und ähneln meinem Fall teilweise bis hin zu einzelnen Symptomen und Befunden, obwohl die Betroffenen meinen Fall gar nicht genau kannten. Dabei sind allerdings eventuell auch Fälle mit Stoffwechselstörungen.

Bei Versuchen mit Elektrosensiblen sind kaum brauchbare Ergebnisse herausgekommen, weil sowieso jeder anders reagiert und es niemals einheitliche Erkenntnisse geben wird, bei welcher Art von Reiz welche Art von Reaktion erfolgt. Schon eher bei Tierversuchen, die ziemlich aussagekräftig sind.

Es gibt kaum Ärzte, die Bescheid wissen über Elektrosensibilität oder Histamin-Intoleranz. Ich habe gehört, dass die Mobilfunkindustrie Weiterbildungen für Ärzte anbietet, wo sie Punkte sammeln können, und wo dann natürlich mit Verharmlosung und Desinformation gearbeitet wird. Was auf der Website des BMU mit Risikokommunikation gemeint ist, ist in Wirklichkeit Desinformation von Seiten der Mobilfunkindustrie und der jeweiligen Bundesregierung gegenüber Ärzten und der Bevölkerung. Es ist z.B. eine Kommunikationsstrategie gegenüber Elektrosensiblen und deren Ärzten entwickelt worden, wo die Betroffenen als psychisch vorbelastet verdächtigt werden. Irgendwas findet man bei jedem, wenn man lange genug sucht.

Eine beliebte Desinformationsmethode ist die Festlegung von Grenzwerten: Sie suggerieren, dass es einen Bereich gibt, in dem die Strahlung oder der Schadstoff harmlos ist.

Alleine durch so eine Website kann man natürlich auch jahrelang Druck ausüben, ohne dass man viel tun muss. Einfach, indem man sie bestehen lässt, bis die Politik endlich Konsequenzen gezogen hat. Ich habe u.a. im Jahr 2010 die Bundesärztekammer über diese Website informiert und hoffe, dass eine Histamin-Intoleranz in Zukunft besser und schneller diagnostiziert wird.

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